Atlético Madrid- ein unangenehmer Gegner

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Atlético gegen Real wird es dieses Wochenende wieder heißen und obwohl man dieses Stadtderby aufgrund von Supercup und Champions League oft gesehen hat, büßte es bislang mitnichten an Spannung ein. Zumeist war das vielleicht hochklassigste Stadtderby Europas nur sehr knapp entschieden worden was vor allem daran liegt das, wie der Titel bereits besagt, die Colchoneros extrem schwer zu bespielen sind. Dies ist auch der Grund warum Atletico die diesjährige Supercopa für dich entscheiden konnte.
Um zu erklären wieso Atletico so ein schwieriger Gegner ist werde ich nun ein auf der App „Strategieboard“ erzeugtes Blid zeigen.

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Durch die 2 eng zusammenstehenden 4er Ketten haben die Offensivspieler der gegnerischen Mannschaft fast gar keine Bewegungsfreiheit, was vor allem ballbesitzorientierte Mannschaften wie den Fcbarcelona stört. Wenn sie nun nämlich angreifen haben sie fast keine Anspielstationen sowie keine Bewegungsfreiheit.

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Dadurch ist es dann auch leicht sich wieder des Balls zu ermächtigen, was im Falle Atleticos gleichbedeutend mit einem Konter ist der dann so aussieht:

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Durch die immer aktueller werdenden aufgerückten Außenverteidiger haben die Offensivmänner dann ein leichtes Spiel weil zumindest in diesem Fall nur 3 Spieler vorhanden sind um den Konter abzuwenden.
Sie haben sich wahrscheinlich zwischendurch gefragt:“ Wenn dieser Spielstil so effektiv ist, wieso wenden ihn dann nur so wenige an?“ Die Antwort ist simpel dieser Spielstil ist sehr kraftraubend weil, er mit einer großen Intensität verbunden ist und viel Spielintelligenz verlangt um das erforderte Verschieben zu bewerkstelligen. Und Diego Pablo Simeone, genannt „El Cholo“ hat es geschafft diese Eigenschaften seiner Mannschaft einzuimpfen.

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Zusammenfassung der Transferaktivitäten in Spanien

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Heute folgt der 3. Transferanalysenartikel innerhalb von 5 Artikeln und ich kann ihnen versichern das wird nicht der letzte sein. Wie der Name bereits sagt geht es hier um ganz Spanien und nicht spezifisch um einen Verein. Natürlich werde ich aber großteils um die „3 Großen Spaniens“ berichten weil es hier auch die größte Dichte an Informationen gibt. Um trotzdem ein wenig Ordnung einzubringen werde ich aber jeweils gesondert über Atlético, Barça und Real Madrid berichten.
Atlético Madrid:
Nach der Saison war es mehr als fraglich ob „El Cholo“( der Trainer Atleticos) die überaus erfolgreiche Mannschaft der „Colchoneros“ zusammen halten kann. Nun ist es entschlüsselt, der hochverschuldete Verein musste Costa, Filipe Luis und Torhüter Courtois an Chelsea ziehen lassen. Dies ist aber kein vollkommen unbekanntes Phänomen in der Hauptstadt. Schon zuvor musste man Forlán, Agüero und Falcao aufgrund der desaströsen Finanzlage ziehen lassen. Trotzdem hatte man es nie verabsäumt adäquaten Ersatz zu verpflichten, auch wenn dieser immer weitaus billiger war. Auch dieses Mal holte man Mandzukic für 20 Millionen und verkaufte Diego Costa für 38. Zugegeben, man musste diese gewonnen Millionen wieder in Jan Oblak von Benfica stecken um den Abgang von Courtois zu kompensieren, doch meistens funktioniert das System sehr gut.
Fcbarcelona:
Um den viel zitierten Umbau zu bewerkstelligen hat der Vorstand der Katalanen eine Menge Geld in die Hand genommen. Dieses Geld wurde bisher in 2 neue Torhüter namens Claudio Bravo und Marc André ter Stegen für jeweils etwa 12 Millionen investiert. Dies war auch bitter nötig weil die beiden Torhüter Valdés und Pinto den Verein verließen. Doch das waren nicht die einzigen Investitionen bisher. Um auf den bevorstehenden Wechsel Xavis zu reagieren sicherte man sich für 20 Millionen die Dienste von Iván Rakitic von Fc Sevilla. Ob das in Anbetracht der Wechsel von Fabregas und Jonathan dos Santos genug war ist aber fraglich. In der Offensive konnte man den Abgang von Sánchez jedenfalls hervorragend kompensieren. Der Wechsel von Liverpools Stürmerstar Luis Suarez ist möglicherweise der Königstransfer des Sommers. Der Sturm Neymar-Suarez-Messi wird möglicherweise ganz Europa in Angst versetzen. Außerdem sind die verliehenen Spieler Rafinha und Deulofeu zurückgekehrt, ob sie im Star Ensemble aber die gewünschte Einsatzzeit bekommen ist aber leider fraglich.
Real Madrid:
Bis jetzt warf Fiorentino Perez noch nicht wie gewohnt am Transfermarkt mit Geld herum, dies könnte aber noch passieren. Nachdem Kroos für 25 Millionen Bayern verlassen hatte, war dies das Ende einer langwierigen Transferpose. Die nächste könnte aber durchaus kurzweiliger werden, James Rodríguez, der eine unglaubliche WM gespielt steht kurz vor einem Wechsel, die Summe wird etwa 70 Millionen betragen. Dieses Geld wird aber wahrscheinlich nicht durch Transfers wiedereingenommen, bis jetzt konnte man nur 18 Millionen durch den Verkauf Moratas an Juventus einnehmen.

Analyse- WM Gruppenphase

 

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Pünktlich am Tag vor dem Auftaktspiel der Fußball Weltmeisterschaft 2014 habe ich hier eine Analyse der Gruppenphase und dem damit einhergehenden Achtelfinale niedergeschrieben. Wer wird, warum, aufsteigen? Alles dazu erfahren sie hier!

  • Gruppe A: Brasilien, Kroatien, Mexiko, Kamerun; Natürlich ist hier die Heimmannschaft haushoher Favorit. Dies liegt an einerseits an dem überragenden Spielermaterial (Fred, Neymar, Hulk, David Luiz, Thiago Silva, uvm.), andererseits am Heimvorteil und Trainerfuchs Felipe Scolari, der mit der Mannschaft schon 2002 die WM gewann. Um den zweiten Platz streiten sich drei ungefähr gleich starke Teams. Kroatien hat offensichtlich die besten Spieler (Modric, Rakitic, Mandzukic, Srna), wird aber wohl mehr Probleme mit dem Klima haben als Mexiko und Kamerun, die das tropische Klima gewöhnt sind. Ersteres Team hat einige gute Spieler wie Marquez, Giovanni dos Santos oder Javier Hernandez, auch „Chicharito“ genannt.  Die Tatsache das, sie sich nur knapp für die Endrunde qualifiziert haben lässt aber Zweifel aufkommen. Bei Kamerun hat man manchmal den Eindruck es würde alles nach Samuel Etoo’s Pfeife tanzen. Und dies obwohl der 33 (oder doch 40 ;-)?) Jährige sogar kurzzeitig zurückgetreten war.  Neben ihm gibt es noch Pierre Webo und Alex Song, was meiner Meinung nach aber keine Zweifel an ihrem vorzeitigem Aus aufkommen lässt.
  • Gruppe B: Spanien, Holland, Chile, Australien; Auf dem Papier ist natürlich der Weltmeister Favorit, jedoch ist in dieser Gruppe vieles möglich. Auch die Niederlande haben sehr viele gute Spieler, ob Louis van Gaal die vielen Egos der Mannschaft aber zu einem Team vereinen kann, steht in den Sternen. Der Coach der Chilenen, hat das jedenfalls schon geschafft. Er hat die Mannschaft rund um Alexis Sanchez, Arturo Vidal, Gary Medel und Claudio Bravo zu einem Team gemacht, welches sich ähnlich wie Red Bull Salzburg durch extremes Pressing auszeichnet, was auch der Grund ist, warum sie als Geheimfavorit gehandelt werden. Australien hat zwar nicht das Potenzial aufzusteigen, könnte den Favoriten aber vielleicht einen Punkt abknöpfen.
  • Gruppe C: Kolumbien, Griechenland, Elfenbeinküste, Japan: In dieser Gruppe kann man einfach keinen Favoriten nennen. Kolumbien zeichnet sich durch seine tolle Offensive rund um Sevilla- Stürmer Carlos Bacca, Jackson Rodriguez und den viel umworbenen Porto Stürmer Jackson Martinez aus, während Griechenland das Gegenteil auszeichnet. Die Griechen sind nämlich extrem defensiv aufgestellt. Der Star hier ist Dortmund Verteidiger Sokratis, während Georgios Samaras zusammen mit Kostas Mitroglou vorne für Tore sorgen soll. Die Elfenbeinküste hat sehr starke Einzelspieler wie Kolo und Yaya Toure oder Didier Drogba. Würde es gelingen diese Spieler zu einem Team zu formen wäre die Elfenbeinküste wohl einer der Favoriten. Dies schaffte aber noch niemand. Japans Team besteht großteils aus Deutschland Legionären, wobei der Star aber natürlich Shinji Kagawa sein muss, der im Nationalteam um einiges besser spielt als bei ManU.
  • Gruppe D: England, Italien, Uruguay, Costa Rica; Auch hier weiß wohl niemand genau wer weiterkommen wird.England hat ein sehr komplettes Team und überall gute Spieler, ist allerdings das genaue Gegenteil von Deutschland oder Italien. Die Engländer sind nämlich nicht unbedingt eine Turniermannschaft. Wie bereits gesagt ist Italien so eine. Wie England sind sie überall stark besetzt, ihre Glanzstücke sind die „Oldies“ Buffon und Pirlo. Falls Problemkind Balotelli seine bestmögliche Leistung zeigt könnte aber auch er ein wichtiges Puzzleteil am Weg zum Titel sein. Uruguay hat mit Galatasaray Keeper Fernando Muslera einen guten Rückhalt und mit Diego Godin Atleticos torgefährlichen Abwehrchef auch eine recht sichere Defensive. Knackpunkt ist das Mittelfeld wo es keinen übermäßig bekannten Spieler gibt. Dies hat zur Folge das der vielleicht beste Sturm der Welt, bestehend aus Diego Forlan, dem besten Spieler der vergangenen WM, Liverpools 31- Tore Mann, dem „Kannibalen“ Luis Suarez und Ibrahimovics Kompagnon bei PSG Edinson Cavani möglicherweise nicht genug mit Vorlagen gefüttert werden kann. Wie Australien in Gruppe B hat Costa Rica nicht die Kapazitäten um aufzusteigen, das Team um Überraschungskeeper Keylor Navas und Bryan Ruiz könnte die Favoriten aber sicherlich ein wenig ärgern.
  • Gruppe E: Frankreich, Schweiz, Ecuador, Honduras; Das Frankreich aufsteigen wird ist trotz des Ausfalls von Bayern Spieler Franck Ribery unumstritten. Dafür sorgen Stars wie Hugo Lloris, Paul Pogba oder auch Karim Benzema. Die interessantere Frage ist welches Team den Franzosen ins Achtelfinale folgt. Die Schweiz hat sicherlich einige WM Erfahrung und auch Spieler wie Shaquiri, Inler oder Lichtsteiner, ich bin mir aber trotzdem nicht sicher ob Ecuador mit Montero, Caicedo und mit dem von Barca umworbenen Cuadrado nicht stärker aufgestellt ist. Fakt ist das es Honduras wohl leider aufgrund mangelnder Qualität es nicht schaffen wird über die Gruppenphase hinauszukommen.
  •  Gruppe F: Argentinien, Bosnien, Nigeria, Iran; Hier ist wohl alles klar. Bei keiner größeren Überraschung wird Argentinien mit dem Star Sturm um Higuain, Lavezzi, Agüero und nicht zuletzt dem 4-fachen Spieler des Jahres, Lionel Messi, die Gruppenphase auf dem ersten Tabellenplatz abschließen. Daran wird auch die eher dürftige Defensive nichts ändern. Meiner Meinung nach wird der einzige amerikanische Teilnehmer dieser Gruppe wohl von Bosnien und Hercegovina, das bei der WM debütiert, gefolgt werden. Dies liegt am sehr starken Sturm um Edin Dzeko uns Stuttgart Spieler Ibisevic. Allerdings ist auch der Torwart ein prominenter. Es war nämlich Amir Begovic der in der englischen Liga mit Stoke City nach 17(!!!) Sekunden ein Tor erzielte. Und das als Torwart! Während ich der iranischen Mannschaft nicht viel zutraue hat auch Nigeria für mich bestenfalls Außenseiterchancen.
  • Gruppe G: Deutschland, Portugal, USA, Ghana; Wie auch für Kevin Prince Boateng,dem Starspieler bei Ghana, ist für mich eher Portugal der Favorit auf den ersten Platz der Tabelle. Die Deutschen haben nämlich keinen Spieler in Topform. So einer wäre Marco Reus gewesen, der hat sich unglücklicherweise aber verletzt und wird die nächsten 3 Monate ausfallen. Mesut Özil, der zweite nominelle Topspieler befindet sich schon seit Monaten in einem Leistungstief. Außerdem kann es leicht sein das Portugal nur auf Ronaldo begrenzt wird, was eine grobe Fehleinschätzung wäre. Es gibt dort nämlich noch Spieler wie Pepe, Coentrao, Meireles, Moutinho und Nani die sich international bereits einen Namen gemacht haben. Die USA spielen überraschenderweise ohne ihren etwas alten Starstürmer Landon Donovan, von dem man nicht weiß ob er zufriedenstellend ersetzt werden kann. Trotzdem haben die USA bereits ihr Können in einem Testspiel gegen Deutschland gezeigt, wo sie gewinnen konnten. Der letzte Kandidat der Gruppe G lautet Ghana. Sie haben nicht unbedingt gute Chancen könnten unter Umständen aber wie bereits vor 4 Jahren überraschen. Ob sie das tun hängt wohl großteils von Suley Muntari, Michael Essien und dem bereits erwähnten Kevin Prince Boateng ab.
  • Gruppe H: Belgien, Russland, Algerien; Südkorea; Belgien(hier ist ein Artikel: https://villamaravilla07.wordpress.com/2014/01/02/belgien-geheimfavorit-auf-die-wm/) ist angeblich ein Geheimfavorit auf die WM. Dies ist nicht grundfalsch und auch ich vertrat (wie der verlinkte Artikel zeigt) diese Meinung. Nun habe ich allerdings meine Euphorie etwas zurückgeschraubt und muss sagen: Dieses Team hat zwar einige gute Spieler wie Hazard, de Bruyne, Fellaini, Kompany, Courtois, uvm., es ist aber noch zu unerfahren um es bis ins Halbfinale zu schaffen. Mit etwas Glück könnten sie aber durchaus das Achtelfinale überstehen. Der größte Konkurrent für Platz Eins ist Russland. Auch Russland hat einige gute Spieler wie Dzagoev, doch auch sie werden falls sie die Gruppenphase überstehen nicht weiter kommen. Der Grund ist die fehlende internationale Erfahrung. Sämtliche Spieler im Kader der Russen spielen nämlich in der russischen Liga, was eher negativ ist. Algerien hat nur weniger als Außenseiterchancen und muss sich wohl auf die Tagesform ihres besten Spielers, Sofiane Feghouli verlassen. Ähnliches gilt für Südkorea, deren Star Bayer Leverkusen- Stürmer Heung Min Son ist.

Ich hoffe ihnen hat dieser Artikel gefallen und falls sie inhaltliche Fehler finden(Rechtschreibfehler dürfen sie sich als Andenken behalten) teilen sie mir diese bitte über die Kommentarfunktion mit.

PS: Mein Tipp für das Auftaktspiel: Brasilien.2:1: Kroatien.

Die 2. Rückkehr des Fanlieblings

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Als Luis Enrique 2004 seine aktive Spielerkarriere beendete hatten die Fans der „Blaugranas“ ihm schon längst sein verziehen das er von 1991 bis 1996 beim ungeliebten Erzrivalen spielte.
Während dieser Zeit, genauer gesagt 1994, begann auch seine durchaus erfolgreiche Karriere bei der Nationalelf. Mit dieser spielte er 62 Partien, wobei er 12 Tore erzielen konnte, was für einen Mittelfeldspieler wie er es war eine durchaus respektable Quote ist. Allerdings beendete er sein Engagement mit der Nationalelf nach der enttäuschenden WM 2002, mit der Begründung Platz für jüngere Spieler machen zu wollen.
Diese Eigenschaft hatte ihn auch 2009 ausgezeichnet als er das schwere Amt des Jugendtrainers in Barcelona antrat. Pikanterweise ersetzte er dabei Pep Guardiola, den Trainer des Fc Bayern München. Allerdings machte er sich dort sehr gut und belegte den 3. Platz der 2. Liga was die höchste Platzierung der Vereinsgeschichte war. Jedoch wurde der Aufstieg in die erste Liga untersagt, die simple Begründung war die Regel, welche besagt das 2 Vereine mit der gleichen Führung nicht in der gleichen Liga spielen dürfen.
Als Enrique sah wozu er fähig war verließ er Barça in Richtung AS Rom. Er unterzeichnete einen 2 Jahres Vertrag, scheiterte allerdings an der überzogenen Erwartungshaltung der Italiener.
Also machte er ein Jahr Pause und schloss sich anschließend Celta Vigo an, die eine Jahr eine überragende Saison spielten. Die Erwartungshaltung eines knappen Klassenerhaltes wurde durch einen 9. Platz gesprengt. Hauptverantwortlich waren die beiden La Masia Absolventen Nolito und Rafinha. Letzterer spielte aber nur auf Leihbasis in Vigo, nächste Saison kehrt er wieder zu Barça zurück. Natürlich war auch Charles, der Torschützenkönig der 2. Liga des letzten Jahres sehr wichtig für den Erfolg. Er hatte sich im Sommer 2013 Celta angeschlossen obwohl er auch mit Almeria erstklassig gewesen wäre.
Um wieder auf Enrique zurückzukehren sei gesagt das er sich nun Barca angeschlossen hat um den oft erwähnten Umbruch zu erzwingen.
Dies wird allerdings ohne Puyol, Valdés und Pinto passieren. Ersterer wird Sportdirektor und Torwartlegende Andoni Zubizaretta behilflich sein. Bei Valdés ist noch nichts offiziell aber es gilt als sehr wahrscheinlich das er sich Champions League Teilnehmer AS Monaco anschließen wird. Um Pinto ranken sich nicht allzu viele Wechselgerüchte, was wohl an seinem fortgeschrittenen Alter von 37 Jahren liegt.
Es gibt einige Gerüchte wer ihn ersetzen wird, klar ist jedoch eines: Marc André ter Stegen wird nächste Saison das Tor der Katalanen hüten.

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Ob als Ersatz- oder Stammkeeper ist allerdings unklar. Angeblich will Barça den Konkurrenzkampf mit der Verpflichtung von Claudio Bravo anheizen. Das dürfte sie aber um die 10 Millionen € kosten. Eine billigere Alternative wäre es Oier zu befördern was für den Konkurrenzkampf allerdings nicht halb so wirksam wäre.
Auch in der Verteidigung gibt es 2 Positionen die noch zu besetzen sind. Diese wären die Position des Rechtsverteidigers, wo Dani Alves‘ Leistung etwas abfällt und Montoya noch kein sicherer Rückhalt ist. Auf der Innenverteidigerposition ist einerseits Piqué ein recht guter Spieler, andererseits hat er keinen qualitativ hohen Kompagnon. Bartra ist einfach noch zu unerfahren und Mascherano ist immer für einen frappierenden Fehler gut.
Im Mittelfeld ist nicht viel Bedarf, man sollte einfach schauen das die Spieler bleiben. Wobei erwähnt werden muss das Yaya Touré einen Wechsel nach Barcelona erwägt. Die Citizens werden ihren Top Torschützen (20 Tore als Mittelfeldspieler) allerdings wohl nicht ziehen lassen wollen.
Im Sturm kursieren Gerüchte das Tello, Alexis oder Pedro den Verein verlassen könnten. Dies sollte der Vorstand aber nur dann zulassen falls man einen hochkarätigen Stürmer holen würde. So einer wäre Kun Agüero und angeblich ist er einem Wechsel auch nicht abgeneigt. Leider werden die Skyblues auch hier höchstwahrscheinlich von ihrem Vetorecht Gebrauch machen und dem Wechsel einen Riegel vorschieben. So wird der Traumsturm:
Neymar-Agüero-Messi der Welt wohl mindestens bis 2017 verwehrt sein.

Endspurt in der Premier League

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Die Barclays Premier League Saison 2013/14 neigt sich dem Ende zu und es scheint bereits sicher wie die Endtabelle aussieht. Dies gilt allerdings nur für das Mittelfeld der Tabelle. Um aus diesem heraus zu kommen bräuchten die „Red Devils“ (ManU) ein Wunder, trotz der Tatsache das sie mit Ryan Giggs einen neuen Trainer an Bord geholt haben. Falls es eben dieses Wunder nicht gibt werden die englischen Teilnehmer der Europaleague Everton und Tottenham heißen. Beide können nichts mehr an der Champions League Teilnahme der momentanen Top 4 ändern. Wobei man dazu sagen muss das die „Gunners“ (Arsenal) davor die Qualifikation durchlaufen müssen, was sicher nicht einfach wird. Die einzigen drei Mannschaften die vor Arsenal stehen sind der Fc Chelsea(3.), Liverpool(2.) und der Vorjahreszweite Manchester City(1.). Daran wird der Verein aus dem Norden Londons auch nicht mehr viel ändern können falls die „Blues“ (Chelsea) nicht nochmal patzen. Viel ändern kann sich allerdings ganz oben. Liverpool und City haben die gleiche Punkteanzahl, allerdings können die „Skyblues“( City) eine um 9 Punkte bessere Tordifferenz vorweisen. Dies liegt einerseits an der enormen Heimstärke Citys aber vor allem an der dürftigen Defensive Liverpools. Umso erstaunlicher ist das das Sturmduo Suarez -Sturridge mit „ihrem Fc Liverpool so weit oben steht. Interessant ist das Sturridge, der überragende Leistungen liefert vor 2 Jahren von Chelsea gegangen ist deren Ansprüchen er nicht gerecht werden konnte. Um erstmals seit mehr als 20 Jahren endlich wieder den Titel zu gewinnen muss entweder City eines der 2 verbleibenden Spiele nicht gewinnen oder Liverpool holt die Tordifferenz durch zwei Schützenfeste noch auf. Letzteres erscheint aber mehr als unwahrscheinlich. Am anderen Ende der Tabelle kämpft Norwich noch um den 16. Platz, dieser scheint allerdings wegen 2 Punkten Abstand auf Sunderland unmöglich.
Damit verabschiedet sich Villamaravilla07.wordpress.com und ich wünsche Ihnen spannende letzte Spieltage.

Transferanalyse Fcbarcelona

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Der Fcbarcelona hat sich zwar mit einem engen 2:1 Sieg gegen Athletic Bilbao wieder etwas Luft verschafft jedoch wird immer noch heftigst über einen möglichen Umbruch in der erfolgsverwöhnten Mannschaft diskutiert. Dieser wäre allerdings nur dann möglich wenn die Fifa die Transfersperre zurücknimmt die sie kürzlich ausgesprochen haben.
Ob beim eventuellen Umbruch Trainer Gerardo Martino noch dabei sein wird ist mehr als fraglich. Nach dem Aus in der Champions League und dem verlorenen Pokalfinale gegen den Erzrivalen stand auch er unter starker Kritik. Im Winter war noch von einer Verlängerung seines Vertrages, der momentan bis 2015 läuft, die Rede. Diese Gespräche wurden aber mittlerweile wohl eingestellt. Fest steht das sein Posten keineswegs sicher ist vor allem nicht nach dem Pokalfinale, das den Katalanen die 3. Niederlage in Folge bescherte. Das gab es zuletzt unter dem Holländer Louis van Gaal der nach dem dritten Spiel abziehen musste. Jedenfalls brachten die Medien gleich einige Nachfolger für „Tata“ ins Spiel unter anderem Bilbao Trainer Ernesto Valverde, Ex- Barcaspieler Luis Enrique der bei Celta Vigo arbeitet oder Roberto Martínez, der Coach Evertons die erst kürzlich Manchester United 2:0 besiegten.
Im Tor steht momentan José Manuel Pinto, der gute Leistungen zeigt aber einfach kein Torhüter von Weltklasseformat ist. Valdés wäre so einer jedoch hat er sich das Kreuzband gerissen wodurch er kein Spiel mehr für Barça absolvieren wird, falls er seinen diesen Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängert. Für diesen Fall hatte Barça eigentlich Marc André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach verpflichtet. Die Frage ist hier jedoch ob er nun gekauft werden darf oder nicht( Stichwort Transferverbot).
Auf der Position des rechten Verteidigers steht eigentlich Dani Alves. Dieser ist jedoch schon etwas in die Jahre gekommen und liefert seine Leistungen nicht mehr so konstant gut ab wie vor 3 Jahren. Potenzieller Ersatz wäre Martin Montoya, diesem fehlt allerdings noch die Abgeklärtheit in der Defensive die man bei so einem Verein benötigt.
Die Innenverteidigerposition hat erst vor 2 Jahren angefangen ein Problem zu werden als Carles Puyol seine ständigen Verletzungen bekam. Javier Mascherano konnte diese Lücke jedoch nie ganz schließen, ist er doch ein gelernter Mittelfeldspieler. Marc Bartra könnte das, jedoch braucht er wie Montoya noch Zeit, die die Katalanen nicht haben. Hier könnte David Luiz vom Fc Chelsea ins Spiel kommen, falls es Mourinho genehm wäre.
Die Position des linken Verteidigers ist wohl die am wenigsten problematische Stelle in der Defensive hat man doch hier bereits neulich Jordi Alba verpflichtet der durchaus brauchbare Leistungen zeigt.
Wie Alba ist auch Busquets, der defensive Mittelfeldspieler, ein Eigengewächs. Jedoch braucht er häufig Pausen in denen meist Alex Song zum Einsatz kommt, der in seiner Zeit in Spanien nicht überzeugen konnte und auf dem Abstellgleis steht. Hier sollte man entweder billig Ersatz holen oder jemanden aus der B- Mannschaft hochziehen.
Die beiden Positionen im zentralen Mittelfeld werden von Andres Iniesta und Xavi besetzt, der in die Jahre gekommene Xavi wird oft durch Fabregas ersetzt der deutlich jünger ist. Außerdem steht hier ein Sergi Roberto bereit der nur auf seine Chance wartet sein Talent zu zeigen. Damit ist hier wohl kein Handlungsbedarf. Auf den Positionen der Flügelstürmer rotieren Alexis, Pedro und Neymar fleißig. Manchmal wird hier auch Christian Tello, ein vielversprechendes Eigengewächs eingesetzt. Im Mittelsturm steht der in letzter Zeit häufig kritisierte Messi, der von Zeit zu Zeit zum Flügelspieler wird, wenn Fabregas als falsche 9 eingesetzt wird. Vielleicht sollte man hier einen bulligen Mittelstürmer wie Mandzukic, Costa, Bacca, etc. verpflichten falls das Tiki Taka 70 Minuten lang nicht funktioniert. All diese Spekulationen werden jedoch solche bleiben falls die Fifa das Transferverbot nicht aufhebt!

Der 2. Liga Clasico

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Die 259. Auflage von „El Clasico“ konnte schon von der tabellarischen Ausgangslage her spannender nicht sein. 4 Punkte trennten Barça von Real Madrid und der Tabellenspitze. Außerdem hatte Atletico Madrid, der Achtelfinalgegner Barcas, bereits einige Stunden zuvor, mit einem lockeren 2:0 Sieg über Betis Sevilla, vorgelegt.
Soweit zur tabellarischen Ausgangslage, wagen wir nun einen kleinen „Seitensprung“ zum Taktischen. Beide Teams ließen ihre Bestaufstellung in einem 4-3-3 spielen, was beim katalanischen Verein „Business as Usual“ ist allerdings bei den Hauptstädtern erst diese Saison eingeführt wurde.

Beide Teams spielten von Anfang an sehr direkt und offensiv weshalb das erste Tor nicht lange auf sich warten ließ. Jedoch machte zuvor Neymar in der 4. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf sich aufmerksam. In der 7. Minute war es dann allerdings soweit. Messi wurde 5 Meter vor dem Strafraum sehr viel Platz gelassen, den er mit einem Steilpass zu Iniesta, den Carvajal allerdings abfangen hätte können, nutzte. Iniesta ließ sich nicht lange bitten und schoss kompromisslos ins Tor(bis auf das Titelbild sind alle Bilder (c) Laola1tv)

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Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Katalanen die bessere Mannschaft mit den zwingenderen Torchancen. Dies war allerdings mit der Führung vorbei und die Madrilenen regierten ab nun das Geschehen. In der 20. Minute machte sich das dann auch bezahlt. Der in der ersten Hälfte überragende Di Maria flankte auf Benzema, der Valdés per Kopfball bezwang.

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Angestachelt von den eigenen Fans( das Stadion war mit 85.000 Zuschauern zum Bersten voll) drängte Madrid nun auch auf den Führungstreffer. Die an diesem Tag nicht ganz sattelfeste Hintermannschaft Barcas konnte dem Offensivsturm nicht lange entgegenhalten und so fiel 4 Minuten darauf, in der 24. Minute das 2:1 für die Hausherren. Der sehr Agile Di Maria setzte sich abermals durch und flankte zum wiederholten Male zu Benzema. Der wandelte das vorherige Tor etwas ab indem er den Ball zunächst mit seinem Oberschenkel annahm und den Ball dann Volley in den Maschen versenkte.

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Valdés und seine Defensive waren geschockt und wollten es nun besser machen. Dies gelang vorerst aber überhaupt nicht. Nach einer Flanke von -Raten sie mal wem- Überraschung: Di Maria kam -Überraschung- Benzema an den Ball. Diesen nahm er auch mustergültig an und schob ihn an Valdés vorbei. Jedoch gefiel Gérard Piqué der Gedanke eines 3:1 überhaupt nicht und deshalb stoppte er das Spielgerät noch bevor ebendieses ins Tor rollte.

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Nun gab es über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten keine wirklichen Torchancen. Das änderte sich in der 42. Minute aber schlagartig. Nachdem Real den Ball einfach nicht aus den Strafraum herausbekam schoss Messi an 3 Verteidigern sowie dem Torhüter vorbei ins Netz.

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Während des euphorischen Torjubels Barcas ereignete sich im Tumult allerdings eine unschöne Szene. Busquets stieg dem am Boden liegenden Pepe und Gesicht was jedoch nicht geahndet, weil nicht gesehen, wurde.
Nach 15 Minuten Pause kamen beide Teams unverändert aus der Kabine.
Nachdem die Katalanen angestoßen hatten gab es zunächst nichts erwähnenswertes. Dies änderte sich allerdings in der 55. Minute als Christiano Ronaldo, der sonst eher unauffällig blieb, durch Barcas Abwehrreihe marschierte. Knapp vor dem Strafraum streckte Dani Alves dann sein Bein aus, mit der Folge das Ronaldo fiel. Das es ein Foul war ist klar, jedoch war es außerhalb des 16ers.

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Trotzdem gab es Elfer und Ronaldo verwandelte mit der von ihm gewohnten Souveränität. Valdés erahnte zwar die Ecke jedoch konnte er der enormen Schusskraft nichts entgegensetzen.
So mussten die „Blaugranas“ 2 Tore schießen um die Chance auf die Meistrschaft am Leben zu erhalten. In der 52. Minute spielte Messi dann einen perfekten Pass auf Neymar, der den Torhüter umkurven wollte dann aber fiel. Ob es mit Einwirkung von Seiten Ramos war ist schwer zu klären, je nach Perspektive ist es eine Schwalbe oder doch ein Foul.

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Tatsache ist das der Unparteiische sofort auf den Punkt zeigte und außerdem Ramos die rote Karte zeigte. Messi lief beim Elfmeter an und verwandelte sicher rechts oben. Wie schon Valdés zuvor sprang Diego López zwar in die richtige Ecke, jedoch erwischte er den Ball nicht.
Nun kippte das ganze Spiel und Real Madrid fand offensiv praktisch nicht mehr statt. Das kam allerdings auch Carlo Ancelotti zu Schulden der Raphaël Varane für Karim Benzema, der ein sehr gutes Spiel gespielt hatte, einwechselte. Der amtierende Meister machte nun das Spiel, konnte jedoch nichts gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Madrilenen unternehmen. Aus diesem Grund versuchten sie es immer wieder mit Distanzschüssen. Javier Mascherano schoss noch über das Tor, Alves machte es besser, schoss aber trotzdem nur auf den Pfosten.

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In der 82. Minute war es dann aber so weit. Carvajal und Alonso konnten den quirligen Iniesta nicht stoppen und foulten ihn. Dies war mit Abstand der klarste der 3 Elfmeter.

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Messi, der schon mit seinem ersten Treffer an diesem Abend zum besten Clasico Torschützen aller Zeiten wurde machte den Hattrick perfekt und schoss die Kugel in die rechte Kreuzecke.
Madrid versuchte sich noch einmal aufzurappeln jedoch war dies aufgrund der Unterzahl unmöglich.
Schlußendlich gewann Barça verdient einen tollen Clasico, dank dem sie nur noch einen Punkt hinter Real Madrid sind.